(Blogparade) Blogger ABC - A wie Arbeit - wieviel Arbeit steckt hinter einem Blog?



Ein Tag der zu Ende gegangen ist und ich bin fit für einen neuen Blogbeitrag und dachte mir:
"Hey, warum nicht loslegen und schreiben, wenn die Worte nur so aus mir raussprudeln?!" :)

Ein sehr interessantes Thema zum Blogger ABC und ich berichte Euch meine Erfahrungen über
'A wie Arbeit' die vom Aufbau bis zum Führen eines Blog immer ansteht und gebe somit einen Einblick, was es in meinen Augen bedeutet, einen Blog zu führen.
Für diese Möglichkeit des Austausches, lege ich Euch auch den Beitrag von 'Lost behinde the mirror' ans Herz - sie hat die Blogparade, nachdem diese in 2016 schon einmal statt fand, wieder aufleben lassen. Ihren Beitrag für 'A - wie Arbeit' könnt ihr hier nachlesen.

Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass Ihr selber sofern ihr dazu was zu berichten habt, einen eigenen Beitrag verfasst und auf verlinkt über Inlinkz auf ihrer Seite.
- Der Austausch untereinander ist immer aufs neue sehr interessant, zu lesen, wie machen andere Blogger dies und jenes, wie sind die Erfahrungen, was kann man alles aus einem Blog machen usw.







Eigene Vorgeschichte:
Ich fange mal recht weit vorne an, als ich auf die Idee kam, einen eigenen Blog erstellen zu wollen. Mir war von Anfang an schnell klar, um welches Thema es sich hier drehen sollte, der Name war auch schnell geklärt - das war ja schon mal ein Anfang, aber damit noch lange nicht genug.

Mit kaum Ahnung, wo ich meinen Blog einrichte (Blogger, Wordpress, Jimdo...), was ich brauche um einen ersten Beitrag zu verfassen, wie und womit ich am Besten ich meine Fotos mache, und vieles vieles mehr hatte ich zu dem Zeitpunkt gar nicht im Kopf - ganz zu schweigen vom rechtlichen Hintergrund. Na gut, wie soll man wissen, was einen erwartet, wenn man völlig neu ist?

Ich habe es mir vorher ehrlich gesagt einfacher vorgestellt, als es dann kam. Es fing an, dass ich mir über Jimdo einen Blog eingerichtet habe, aber sehr schnell merkte, dass es sich nicht so gestalten ließ, wie ich es wollte. Ich war schlichtweg einfach nicht zufrieden mit dem Erscheinungsbild. Natürlich sah ein erfahrender Blogger, dass meine Bloggestaltung das Einfachste vom Einfachsten war, was ja grundsätzlich nicht schlimm ist, denn jeder hat ja mal angefangen. Aber selber mit der eigenen Arbeit bewusst unzufrieden zu sein, dass konnte ich noch nie - als Perfektionist. Also stand eine Änderung an.
Dazu muss ich sagen, bin ich heute noch froh und habe es selber nicht erwartet, dass es ein paar Blogger gab, mit denen sich ein Austausch entwickelt hatte und ich bekam Hilfestellung. Somit erhielt ich Einblicke, was ich wo und wie einrichten könnte, was brauche ich und wie gehe ich vor. Ab da begann für mich das unendliche ausprobieren und Erfahrung sammeln. Ich habe zwar Kenntnisse in HTML und Webseitenprogrammierung aus meiner Schulzeit, aber auch dies ist schon ein paar Jahre her und ein richtiger Crack der sich das aus dem Ärmel schüttelte, war ich nicht. Aber es ist heutzutage ja zum Glück keine Voraussetzung, macht allerdings alles ein wenig einfacher.


Es geht an die unerlässlichen Punkte die man einrichten soll(te) im Blog:

Hosting, Name und Themen die im Blog präsentieren werden, sind beschlossene Sache.
Dann geht's an das ganze Rechtliche: Auseinandersetzen mit datenschutzrechtlichen Bestimmungen, einfügen eines Impressums (Pflicht!), was darf ich auf dem eigenen Blog verwenden an Fotos, Videos, Songtexten, Dinge die an ein Patent geknüpft sind usw.?



Man merkt vielleicht schon, was es zu Beginn alles zu beachten/ einzurichten gibt, ohne sich einem einzigen Beitrag gewidmet zu haben!
Wenn dies alles eingerichtet ist, geht es einen Schritt weiter, den Blog auszuschmücken in Form eines Headers, Plugins, allgemeine Gestaltung des Blogs, evtl. zusätzliche Social Media Kanäle erstellen und einbinden, was ganz nützlich ist, um den eigenen Blog bekannt zu machen, Beiträge zu 'verbreiten' und dadurch Leser zu gewinnen. Natürlich sollten im besten Fall stetig alle Kanäle inkl. dem Blog mit Beiträgen gefüllt werden. Aber eben auch nicht mal schnell so. Es gibt heutzutage so viele verschiedene Blogs und das auch recht hochwertig und aufwendig gestaltet und geführte. Einmal alles eingerichtet, sollte sich der Blog im eigenen Interesse weiterentwickeln, denn man lernt immer mehr sich in alles einzufinden und somit bin ich der Meinung, sollte sich dies auch von Zeit zu Zeit im Blog wieder spiegeln. Man erkennt schnell, wer Liebe und Herzblut in seinen Blog steckt und wer nicht.
Auch interessant sein kann:

Potentielle Leser sind auch durchaus daran interessiert gern mal ein Gesicht und ein paar Informationen über den/ die Blogger/ in zu erfahren - wer verbirgt sich eigentlich hinter dem Blog, den ich lese?
Kann ich durchaus nachvollziehen, denn auch ich finde es interessant zu sehen, wer da berichtet. Also machen sich ein paar Zeilen zur eigenen Person, entweder als separate Seite oder in der Sidebar ganz gut, dazu ein ?Foto wenn gewollt? und auch der Punkt ist getan.


Ich weiß selber, dass ich die ersten paar Monate dauernd am nachlesen war, wie ich dies und das und jenes noch einstelle, ausprobiert und getüftelt habe. Dabei habe ich während der ersten veröffentlichten Beiträge auch, man kann sagen die eine oder andere 'merkwürdige' Unterhaltung geführt, "ich solle doch jemanden 'professionelles' beauftragen, der Header passt nicht zum Rest, die Aufteilung sei nicht gut usw.
Aber man kann von niemandem erwarten, dass er schwimmt sobald er erstmalig das Wasser betreten hat.
Natürlich kann man investieren und alles professionell einrichten lassen, aber das entscheidet jeder für sich selbst, auch welchen Weg man mit dem eigenen Blog gehen möchte. Nur ist es nicht doch so selbst gestaltet (nach den eigenen Möglichkeiten) etwas persönlicher? Man wächst auf jeden Fall mit seinen Aufgaben!
"Sobald man sich der Öffentlichkeit zeigt, schadet ein dickes Fell nicht, sofern man es noch nicht hat".


Es ist an der Zeit für den ersten Beitrag und deren Vorarbeit:

Bevor man auch hier loslegen kann, stehen noch einige Vorbereitungen an.
Man setzt sich in aller Regel vor dem Schreiben mit dem Thema über das man berichten möchte auseinander, leistet Vorarbeit in Form von Stichpunkten, informiert sich über das Thema welches man gewählt hat durch Bücher, Internet, Zeitschriften etc., recherchiert nachträglich und macht sich Gedanken über Fotos, die den Beitrag wiedergeben.
Viele Blogger wie ich gesehen habe, führen richtig Notizbücher und planen regelmäßig ihre Beiträge. Es ist durchaus von Vorteil, so bestimmte 'Eingebungen' und tolle Ideen festzuhalten, auf die man super drauf aufbauen kann.
Wo Bilder aufnehmen?
Beim Punkt Fotos für den Beitrag, kommt es darauf an, was präsentiert man?
Outfits beispielsweise Thema Streetwear sehen schon ziemlich cool aus, wenn diese tatsächlich draußen entstehen, es geht natürlich auch daheim und ist von einigen Faktoren abhängig, wie dem Wetter, welches Equipment hat man zur Verfügung wegen der Ausleuchtung und möchte man sich mitten in der Innenstadt fotografieren und auch nicht zu vergessen, hat man jemanden an seiner Seite, dass kann die Arbeit auch enorm erleichtern.
Womit fotografieren und ausleuchten?
Verschieden handhaben kann man es auch mit der Fotografie, denn die Handys bieten heutzutage je nach Gerät auch schon eine relativ tolle und klare Bilderwiedergabe an, aber zu einer richtigen Kamera ist es dann doch noch ein Unterschied im Betracht auf die Farbechtheit - ganz klar, dass auch hier (es sei denn man hat ständig einen Fotografen/ in an seiner Seite oder selbst eine Fotografenausbildung genossen) ein Einfinden in die Materie nötig ist. Viel ausprobieren, wieder Erfahrung sammeln und dazu lernen, so kommt auch hier die Verbesserung. Auch die Lichtverhältnisse spielen keine zu verachtende Rolle.
Günstige Alternativen kann man sich für den Anfang schaffen und man wird den Unterschied schnell erkennen.
Fotos sind i. d. R. 'relativ' schnell gemacht, wenn man sich dann nach einer Zeit eingefunden hat. Auf dem Computer betrachtet, sehen die Bilder wieder anders aus, als auf dem kleinen Screen der Kamera/ dem Handy. Je nachdem was für eine Fotostrecke man festgehalten hat, fällt die Auswahl der Bilder länger oder kürzer aus.
Bildbearbeitung
Dann geht's weiter ans bearbeiten. Hat man sich im Vorfeld schon mit der Bildbearbeitung auseinandergesetzt? Dann kennt man sich aus, aber falls nicht, steht die nächste Herausforderung an nachdem man ein passendes Bildbearbeitungsprogramm installiert hat - wieder einfinden und ausprobieren.
Bei Makeup Bildern oder Reviews zu Kosmetikprodukten ist eine zu intensive Bearbeitung nicht anzuraten, denn die Leser wollen in den Beiträgen doch die möglichst genauste Farbwiedergabe. Das sieht immer so leicht aus, aber man wird feststellen, was auch da für Arbeit hinter steckt.
Hat man dann bis hierhin alles geschafft, wird das eigene Logo (falls erstellt und vorhanden) eingefügt und dann geht's ans schreiben.
Die ersten Zeilen sind geschrieben
Aber wieviel Beitragstext ist sinnvoll?
Bis der Blog zu Beginn bei Google gefunden wird, dauert es kurz. Google lebt von Worten/ Texten, also je mehr Beitragstext man verfasst, desto besser kann Google damit umgehen und desto höher wird man in den SEO gelistet. Hier greift ein Punkt in den anderen und unwichtig sind die Beitragsbesucher auch nicht.
Schreibt man einfach frei von der Leber weg oder wählt man eine bestimmte Ausdrucksweise?
Es kommt ganz darauf an, welches Publikum man ansprechen möchte und was für eine Art von Blog man führt. Mit Natürlichkeit und Authentizität präsentiert man sich eigentlich ganz gut, wobei man doch auf die Wortwahl acht geben sollte, grad wenn man Selbstständig ist, dazu einen Blog führt, dann sind so ganz private Gedanken nicht ganz ratsam, denn Kunden, Mandanten etc. sollten nicht auf die engste ganz persönliche Ebene geführt werden. Es KANN eher schaden als nützen, MUSS aber nicht. Natürlichkeit ist aber immer gut, denn diese wird man spätestens in einer persönlichen Begegnung erkennen.
Hier entscheidet jeder für sich, denn verstellen macht ebenso wenig Sinn. Wenn man selber zufrieden ist wie und was man tut, dann kann es nur richtig sein.


Wenn der Blog läuft:
Die Arbeit hört damit noch lange nicht auf, denn hat man eine bestimmte Reichweite erreicht, gibt es auch Kommentare zu den eigenen Beiträgen, die gern beantwortet werden wollen. Der Austausch und das ständige 'auf dem Laufenden bleiben' im Bezug auf die Themen, die Vorschriften, die Social Media Kanäle usw. ist nicht mal eben schnell getan. Vielleicht entstehen Kooperationen mit Firmen, diese sehen heutzutage in Bloggern eine gute Art der eigenen Vermarktung und ganz klar, auch das verursacht Arbeit.
Der eigene Blog selber möchte auch gern überarbeitet werden und nicht ausschauen, als wäre vom Design oder von den eingebundenen Bannern her Jahre nichts mehr angerührt worden.
Der Faktor Arbeit und ganz klar auch die Zeit, die man investiert sollte man keineswegs unterschätzen, vor allem da das eigene Leben ja auch seine Zeit fordert durch Familie, Job, Freunde. Und doch ist es zu schaffen. Bringt man seinen Blog stetig nach vorne, steigt ganz klar auch der Arbeitsaufwand, lässt man es ruhig angehen und betreibt ihn als Hobby verläuft es ruhiger.

Also egal wie, man sieht dass jeder Blog eine gewisse Arbeit mit sich bringt.





Ich hoffe ich konnte Euch einen kleinen Einblick geben, was ein Blogger so alles leistet!?



Kommentare

  1. Du schreibt das alles so furchtbar ernst. Keiner zwingt euch zu bloggen. Wo ist eigentlich der Spaßfaktor. Der entschliesst sich mir aus dem Gelesenen überhaupt nicht. Ich blogge seit 9 Jahren und habe mich nie um verkopfte Regeln oder weitere Vorschriften gescherrt. Und es läuft. Letzte Woche gab es den 1000. Post: https://www.gunwalt.de/blog/?p=12733

    Gruß
    gunwalt

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  2. Allerliebsten Dank fürs Mitmachen, interessant zu lesen, wie andere Blogger das empfinden etc. Wenn ich deinen Beitrag so lese, sehen wir das ja ziemlich gleich.
    Super Beitrag, danke sehr!

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